Claude SEO Skills erstellen: acht fertige Skills für Search Console, GA4 und Ads – und wie du eigene baust

Veröffentlicht am 14. September 202613 Min Lesezeit

Claude SEO Skills erstellen und nutzen: acht fertige Skills für Search Console, GA4 und Ads – Wochen-Check, Chancen-Keywords, Budget-Check – plus Bauanleitung.

Illustration: links ein voller Textblock als langer Prompt, der jede Woche neu getippt wird, rechts eine Chat-Eingabezeile mit dem einzigen Aufruf /gsc-wochen-check – ein Skill wird einmal gebaut und dann per Zuruf gestartet

Jede Woche dieselben Fragen an die Search Console, jede Woche derselbe lange Prompt: Vergleich die letzten sieben Tage mit den sieben davor, sortier nach Seiten, rechne den Nachlauf ein, und bitte wieder als Tabelle. Beim dritten Mal kopierst du den Prompt aus einer Notiz. Beim zehnten Mal fragst du dich, warum Claude sich das nicht merken kann.

Kann er. Ein Skill ist der Prompt, den du nur einmal schreibst. Und mit einem MCP-Server dahinter holt er sich die Zahlen selbst.

Kurzantwort

Claude SEO Skills erstellen heißt: ein Ordner mit einer SKILL.md, die beschreibt, wann der Skill greift und was er Schritt für Schritt tut. Hochgeladen als ZIP in claude.ai oder installiert als Plugin in Claude Code und Claude Desktop. Die acht fertigen Skills aus unserem Repo holen ihre Daten per MCP aus Search Console, GA4 und Google Ads: Wochen-Check, Chancen-Keywords, Update-Kandidaten, Kannibalisierung, Indexierung, GA4-Vergleich, GA4-Anomalien, Ads-Budget-Check. Wer noch keinen MCP hat, nutzt sie mit CSV-Exporten.

Was ein SEO-Skill in Claude ist – und was er von einem Prompt unterscheidet

Anthropic beschreibt Skills als „Ordner mit Anweisungen, Skripten und Ressourcen, die Claude dynamisch lädt, um die Leistung bei spezialisierten Aufgaben zu verbessern". Der Unterschied zum Prompt steckt in einem Wort: dynamisch. Du sagst nicht mehr „mach den Wochen-Check nach folgendem Ablauf", du sagst „mach den Wochen-Check". Claude erkennt an der Beschreibung des Skills, dass er gemeint ist, und lädt den Ablauf erst dann. Laut Anthropic-Hilfe laufen Skills auf allen Plänen von Free bis Enterprise, sofern die Codeausführung aktiviert ist, und zwar in claude.ai, Claude Desktop, Claude Code und Cowork.

Ein Skill kann aber nur formulieren, was er weiß. Für die Zahlen braucht er eine Datenquelle. Genau da kommt MCP ins Spiel: MCP (Model Context Protocol) ist der offene Standard, über den Claude auf externe Systeme zugreift. Der Google Search Console MCP von mcpwerk liefert die Suchdaten, der Skill sagt, was damit zu tun ist. Die Arbeitsteilung in zwei Sätzen: Der Skill kennt den Ablauf. Der MCP kennt deine Zahlen. Ohne Skill brauchst du jedes Mal den langen Prompt, ohne MCP kann der Skill nur mit dem arbeiten, was du ihm einfügst.

Noch eine Abgrenzung, weil sie oft verwechselt wird: Ein Projekt in Claude gibt Kontext mit, etwa deine Tonalität oder Hintergrundwissen. Ein Skill gibt ein Vorgehen mit. Wer beides hat, bekommt Antworten im richtigen Ton nach dem richtigen Ablauf. Wer nur wissen will, was ein MCP-Server überhaupt ist, findet die Grundlagen in Was ist ein MCP-Server?

Acht fertige SEO-Skills, die mit deinen Google-Daten arbeiten

Die Skills liegen als Plugin auf GitHub: Hajgen19/claude-seo-skills, MIT-Lizenz, deutsch, nur lesende Befehle. Jeder Skill ist eine Aufgabe, die du sonst regelmäßig von Hand zusammenklickst.

Skill Was er tut Rhythmus
gsc-wochen-check Zeitraum gegen Vorzeitraum, Gewinner- und Verlierer-Seiten, eine Maßnahme wöchentlich
gsc-chancen-keywords Suchanfragen mit vielen Impressionen auf Position 8 bis 20 und schwacher Klickrate, mit Title-Empfehlung monatlich
gsc-update-kandidaten Seiten, die über 6 bis 12 Monate am stärksten verloren haben und vorher stark waren, mit den verlorenen Suchanfragen quartalsweise
gsc-kannibalisierung Suchanfragen, für die zwei oder mehr eigene URLs ranken, mit Schweregrad und Empfehlung vor neuen Seiten
gsc-indexierungs-check URL-Liste gegen Indexierungsstatus, nicht indexierte Seiten mit Grund nach Deploys
ga4-zeitraum-vergleich Zwei frei wählbare Zeiträume nach Kanal und Landingpage, Gewinner, Verlierer, Potenziale monatlich
ga4-anomalie-check Ereignisse und Key Events, die plötzlich ausbleiben oder einbrechen, mit Tracking-Verdacht täglich oder wöchentlich
ads-budget-check Keywords und Suchbegriffe mit Kosten ohne Conversions, teure Klicks, Negativ-Vorschläge wöchentlich

Jeder Skill hat einen Satz, der ihn auslöst. „Mach den Wochen-Check für https://beispiel.de/" startet den ersten, „Welche Artikel sollte ich als Erstes aktualisieren?" den dritten, „Wohin ist das Ads-Budget der letzten 30 Tage geflossen?" den achten. Die Befehlsnamen in den Skills sind die des mcpwerk-MCP, etwa compare_search_periods für den Zeitraumvergleich; die vollständige Liste steht in der Befehls-Dokumentation. Mit einem anderen Search-Console-MCP musst du die Namen in der SKILL.md anpassen.

Die Installation läuft auf drei Wegen. In Claude Code mit zwei Befehlen im Terminal:

Plugin in Claude Code installieren
/plugin marketplace add Hajgen19/claude-seo-skills
/plugin install seo-skills@claude-seo-skills

Danach heißen die Skills /seo-skills:gsc-wochen-check und so weiter. In Claude Desktop geht es ohne Terminal: Anpassen, Persönliche Plugins, Marketplace hinzufügen, Hajgen19/claude-seo-skills eintragen, Plugin installieren. In claude.ai im Browser packst du einen einzelnen Skill-Ordner als ZIP und lädst ihn unter Anpassen und Skills hoch. Das Plugin bringt die Adressen der drei mcpwerk-Server mit; angemeldet wird wie gewohnt über dein Konto. Wie die Verbindung zur Search Console grundsätzlich funktioniert, steht in Search Console mit Claude verbinden.

Zwei Skills gehen über die Search Console hinaus. Der GA4-Vergleich sucht nach dem, was man sonst übersieht: ein Kanal, der neu auftaucht, Landingpages mit steigenden Nutzern ohne Key Events. Der Ads-Budget-Check listet, was Geld gekostet und nichts gebracht hat, und rechnet die Micros der API in Euro um. Beide brauchen den GA4-MCP beziehungsweise den Google-Ads-MCP in der Stufe „Lesen".

Ein neunter Skill liegt im selben Repo, ist aber bewusst anders: seo-page-research, eine vollständige Keyword-Recherche in sechs Phasen bis zum Content-Briefing. Er läuft nur in Claude Code, braucht einen eigenen SerpApi-Account und schreibt Dateien in deinen Projektordner. Er stammt aus unserem SEO-Projekt-Template, mit dem wir die Artikel auf dieser Seite planen, und ist für Agenturen gedacht, nicht für den Einstieg.

Praxis: der Wochen-Check an unserer eigenen Property

Statt Versprechen ein echter Lauf, Stand 14. September 2026, an der Search Console von mcpwerk.com. Der Satz war: „Mach den Wochen-Check für https://mcpwerk.com/." Der Skill hat den Nachlauf der Search Console eingerechnet und die Woche vom 5. bis 11. September gegen die Woche davor gestellt.

Das Ergebnis, auf Seitenebene: Die Impressionen der Property stiegen von 195 auf 372, die Klicks von 3 auf 4. Der Artikel zum Tag Manager legte von einem auf zwei Klicks zu und rückte von Position 9,5 auf 8,6. Die Abo-Seite bekam ihren ersten Klick der Woche bei Position 4. Der Artikel zur Search Console, drei Tage vor dem Zeitraum veröffentlicht, tauchte mit Position 8,7 erstmals in der Liste auf. Zwei Doku-Seiten zeigten Positionssprünge um mehr als 40 Plätze, bei jeweils einer Handvoll Impressionen.

Die Einordnung, die der Skill dazu schreibt, ist der eigentliche Wert. Kleine Seite, junge Artikel: Ein Plus von einem Klick ist eine Richtung, keine Prozentrechnung, und die Positionssprünge der Doku-Seiten sind Rauschen, kein Trend. Die eine Maßnahme der Woche: den neuen Search-Console-Artikel intern von der Leistungsseite verlinken, damit die Position 8,7 nicht allein vom Hub getragen wird. Diese drei Regeln stehen im Skill, nicht im Kopf des Fragenden. Deshalb sieht der Bericht in Woche zwölf genauso aus wie in Woche eins.

Wie das bei uns in der Praxis aussieht: Wenn ich ältere Artikel aktualisieren will, nehme ich mir zuerst die Seiten vor, die in den letzten zwölf Monaten am stärksten verloren haben und vorher eine gute Position, hohe Impressionen und viele Klicks hatten. Daraus ist der Skill für Update-Kandidaten entstanden. Dazu die Klickchancen, also hohe Impressionen bei wenigen Klicks, und die Frage, welche Seite sich noch auf Platz 1 bringen lässt. In Analytics wollte ich schon länger sauber automatisieren, ob Anomalien auffallen: Ein Ereignis, das vorher fünfzigmal am Tag einlief und plötzlich nicht mehr, ist fast immer eine Tracking-Änderung, die schnell behoben werden muss. Und für ein starkes Keyword will ich genau eine Seite, nicht drei. Das sind Fragen, die man sich sonst jedes Mal in der Search Console oder in GA4 zusammenklicken müsste. Jetzt sind es Sätze.

So baust du deinen eigenen SEO-Skill in 20 Minuten

Der kürzeste Skill im Repo ist der Wochen-Check. Er eignet sich als Vorlage, weil er alles enthält, was ein Skill braucht, und nichts, was ihn aufbläht.

  1. Wähle eine Aufgabe. Eine. Ein Skill, der zehn Dinge kann, wird selten zuverlässig geladen.
  2. Lege einen Ordner an, der so heißt wie der Skill: Kleinbuchstaben, Ziffern, Bindestriche, zum Beispiel gsc-wochen-check. Darin eine Datei SKILL.md.
  3. Schreib den Frontmatter-Block: name wie der Ordner und description in der dritten Person mit den Wörtern, bei denen der Skill greifen soll. In claude.ai sind höchstens 200 Zeichen erlaubt.
  4. Beschreib die Eingaben: Was muss der Nutzer nennen, was hat einen Standardwert, was fragst du nach, wenn es fehlt.
  5. Schreib den Ablauf als nummerierte Schritte und nenne die MCP-Befehle beim Namen, mit den Parametern, die du brauchst.
  6. Gib eine Vorlage für die Ausgabe vor: welche Tabelle, welche Spalten, wie viele Sätze Einordnung, welche eine Maßnahme.
  7. Schreib die Regeln für Randfälle: Nachlauf der Daten, kleine Zahlen, leere Antworten, und dass der Skill nichts verändert.
  8. Pack den Ordner als ZIP und lade ihn unter Anpassen und Skills hoch, oder leg ihn in Claude Code unter .claude/skills/ ab. Dann teste mit drei verschiedenen Formulierungen und schärfe die Description nach, bis der Skill jedes Mal anspringt.

So sieht der Kopf des Wochen-Checks aus, gekürzt auf das Wesentliche und ansonsten wortgleich mit dem Repo:

SKILL.md des Wochen-Checks (Auszug)
---
name: gsc-wochen-check
description: Search-Console-Check: Zeitraum (Standard 7 Tage) gegen den davor, Gewinner- und Verlierer-Seiten, eine Maßnahme – per MCP oder CSV-Export. Nutzen bei Wochen-Check, Wochenreport, weekly SEO check.
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Eingaben:
- Property (Pflicht): exakt wie in der Search Console, z. B. https://beispiel.de/
- Zeitraum (optional): Standard 7 Tage gegen die 7 Tage davor

Ablauf:
1. Datenstand festlegen: Ende des aktuellen Zeitraums = heute minus 3 Tage.
2. compare_search_periods mit dimensions: page, limit: 15.
3. compare_search_periods mit dimensions: query, nur zur Einordnung.
4. get_performance_overview mit days: 28 als Bezug.
5. Bericht nach der Vorlage: Tabelle, drei Sätze, eine Maßnahme.

Der wichtigste Teil ist die Description. Sie ist das Einzige, was Claude von deinem Skill sieht, bevor er ihn lädt. „Hilft bei SEO" reicht nicht; „Search-Console-Check, Zeitraum gegen Vorzeitraum, Nutzen bei Wochen-Check" schon. Die Agent-Skills-Spezifikation empfiehlt, die SKILL.md unter 500 Zeilen zu halten und Details in Referenzdateien auszulagern. Unsere Skills liegen zwischen 85 und 112 Zeilen.

Merksatz

Ein Skill, eine Aufgabe. Was er zehnmal kann, greift er einmal.

In Claude Code kannst du Skills zusätzlich Werkzeuge freigeben, damit sie ohne Rückfrage laufen: Das Feld allowed-tools nimmt MCP-Werkzeuge in der Form mcp__<server>__<befehl> entgegen, so steht es in der Claude-Code-Dokumentation. Der Servername ist der aus deiner eigenen Registrierung; im Plugin heißt der Search-Console-Server mcpwerk-gsc.

Wer nicht tippen will: Claude kann den Skill auch im Gespräch erstellen. Du beschreibst den Ablauf, Claude stellt Rückfragen und schreibt die SKILL.md. Die Befehlsnamen des MCP musst du trotzdem prüfen, denn die kennt Claude nur, wenn der Server verbunden ist.

MCP oder CSV-Export: beide Wege gehen, einer skaliert

Es gibt SEO-Skills, die mit CSV-Exporten arbeiten, und es gibt Skill-Pakete für Claude Code, die Google-Daten über eigene API-Schlüssel holen. Das Open-Source-Paket claude-seo etwa bündelt 25 Sub-Skills mit eigenem Credential-System, läuft aber nur im Terminal. Beide Wege funktionieren. Der Unterschied liegt darin, wann die Daten ankommen und was dafür nötig ist.

CSV-Export Eigene API-Schlüssel MCP
Datenstand Zeitpunkt des Exports live live
Folgefrage neuer Export im Chat im Chat
Voraussetzung Zugang zur Oberfläche Cloud-Projekt, Schlüssel, Terminal Adresse im Konto, Anmeldung
Läuft in claude.ai, Desktop, Code Claude Code claude.ai, Desktop, Code, Cowork

Unsere Skills können beides. Jeder der acht Routine-Skills hat einen Abschnitt „Ohne MCP: mit CSV-Export" mit dem genauen Exportpfad und den Spalten, die er braucht. Du fügst den Export ein, sagst denselben Satz, und der Skill arbeitet damit. Er sagt dann auch dazu, dass der Datenstand der Exportzeitpunkt ist und jede weitere Frage einen neuen Export braucht. Genau an der Stelle merkt man, was der MCP-Weg spart: Der Anomalie-Check ohne MCP heißt jeden Tag ein neuer Export.

Ehrlich dazu gehört, was der CSV-Weg nicht kann. Die Search Console exportiert Suchanfragen und Seiten getrennt, nicht als Paar; die Kannibalisierung einer ganzen Property geht deshalb nur per MCP. Und wer den MCP nutzt, sollte ihn schlank halten: Jede Werkzeugbeschreibung eines verbundenen Servers liegt im Kontext, Skills dagegen werden erst geladen, wenn sie gebraucht werden. Ein Skill, der nur die drei Befehle nennt, die er braucht, ist deshalb nicht nur klarer, sondern auch sparsamer.

Grenzen und Stolperfallen

Der Skill springt nicht an. Der häufigste Fehler: Die Auslöser stehen im Text des Skills statt in der Description. Claude liest den Text erst, wenn er den Skill schon geladen hat. Trigger-Wörter gehören in die Description, deutsch und englisch.

200 Zeichen in claude.ai. Die Anthropic-Hilfe zum Erstellen benutzerdefinierter Skills nennt für die Description ein Limit von 200 Zeichen; die Spezifikation erlaubt 1.024. Wer für claude.ai baut, hält den kürzeren Wert.

Befehlsnamen sind serverabhängig. Die Skills nennen die Befehle des mcpwerk-MCP. Ein anderer Search-Console-Server heißt seine Befehle anders; dann musst du die Namen in der SKILL.md tauschen.

Codeausführung muss aktiv sein. Ohne sie lädt claude.ai keine Skills. Team-Administratoren können Skills organisationsweit bereitstellen.

Kein Skill ersetzt den Blick. Der Wochen-Check zeigt Richtungen. Ob eine Seite ein Update braucht, entscheidest du nach dem Blick auf die Seite, nicht nach der Tabelle.

Rechte-Stufe „Lesen" reicht

Ein Skill kann jeden Befehl nutzen, den der MCP freigibt. Für Audits und Auswertungen genügt die Stufe „Lesen", und alle acht Routine-Skills kommen damit aus. Schreibende Befehle gehören nur in Skills, die eine ausdrückliche Bestätigung im Ablauf verankern.

Zum Datenschutz: Skills enthalten keine Kontodaten, nur Anweisungen. Die Daten selbst laufen beim mcpwerk-MCP über Server in Nürnberg, werden durchgeleitet und nicht gespeichert; wie der Datenfluss aussieht, steht auf der Seite Sicherheit und Hosting. Deine Rohdaten stammen weiterhin aus Google-APIs – diesen US-Transfer kann kein Anbieter auflösen. Ob dein konkretes Setup datenschutzrechtlich trägt, hängt von deinem Einsatz ab. Das ist eine redaktionelle Einordnung, keine Rechtsberatung.

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Die Skills brauchen den Search-Console-MCP

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Häufige Fragen

Wie füge ich Claude einen Skill hinzu?

In claude.ai unter Anpassen und Skills über das Plus und „Skill hochladen", als ZIP mit dem Skill-Ordner als Root. In Claude Code legst du den Ordner unter .claude/skills/ ab oder installierst ein Plugin aus einem Marketplace. Voraussetzung ist in beiden Fällen die aktivierte Codeausführung.

Brauche ich Claude Code für die SEO-Skills?

Nein. Die acht Routine-Skills laufen in claude.ai, Claude Desktop und Claude Code. Nur der neunte Skill, die vollständige Keyword-Recherche, ist auf Claude Code beschränkt.

Funktionieren Skills im Free-Plan?

Ja. Laut Anthropic-Hilfe sind Skills auf Free, Pro, Max, Team und Enterprise verfügbar, sobald die Codeausführung eingeschaltet ist. Für den MCP-Weg brauchst du zusätzlich einen verbundenen MCP-Server.

Geht das auch ohne MCP?

Ja, mit CSV-Exporten aus der Search Console, aus GA4 oder aus Google Ads. Jeder Routine-Skill beschreibt den Exportpfad. Der Datenstand ist dann der Exportzeitpunkt, und für jede weitere Frage brauchst du einen neuen Export.

Was ist der Unterschied zwischen Skill, MCP und Projekt?

Ein Skill legt das Vorgehen fest, ein MCP-Server liefert die Daten, ein Projekt gibt Kontext wie Tonalität und Hintergrundwissen mit. Die drei ergänzen sich; ersetzen kann keines das andere.

Kann ich die Skills mit einem anderen Search-Console-MCP nutzen?

Ja, wenn du die Befehlsnamen in der SKILL.md an den anderen Server anpasst. Der Ablauf, die Vorlage und die Regeln bleiben gleich.

Was kostet das?

Die Skills sind kostenlos und MIT-lizenziert. Der Search-Console-MCP von mcpwerk kostet 20 €/Monat, alle vier mcpwerk-MCPs zusammen 60 €/Monat. Sieben Tage kannst du kostenlos testen.